Kompressionskleidung

Kompressionskleidung hat sich besonders im Sport etabliert. Sie ist besonders eng und elastisch.

Wie wirkt Kompressionskleidung?
Kompressionskleidung hat einen durchblutungsfördernden Effekt. Sie übt einen permanenten Druck auf das Gewebe aus. Das venöse Blut kann so leichter zum Herzen befördert werden. Dort wird es wieder mit Sauerstoff angereichert und dem Blutkreislauf erneut zugeführt. Eine Folge ist eine vermehrte Durchblutung von Haut und Muskeln. Zudem werden die Muskelkontraktionen reduziert und damit einem Muskelkater vorgebeugt. Einige Studien belegen eine Leistungssteigerung im Trainingsbetrieb beim Tragen von Kompressionskleidung.

Im Handel sind Kompressionsstrümpfe, Kompressionshosen, Kompressionsshirts und Ganzkörper Kompressionsbekleidung erhältlich. Besonders das Tragen von Kompressionsstrümpfen hat sich für Läufer bewährt. Sie stabilisieren die Muskulatur im Bein- und Fußbereich und mindern das Verletzungsrisiko. Bekannte Hersteller sind Adidas, Nike, Skins, Body Scienic, Newline und viele mehr. Die führenden Hersteller sind SKIP und SKINS.

Was zeichnet Funktionsbekleidung aus?
Bekleidung in Kompressionsstyle ist dem Körper angepasst. Sie übt Druck an den richtigen Stellen aus. Spezielle Muskelgruppen werden gezielt unterstützt. Sie besteht aus speziellen Hightech-Fasern, welche den Schweiß nach außen ableiten. Der Körper fühlt sich somit immer warm und trocken an. Während im medizinischen Bereich Kompressionskleidung aufgrund des ausgeübten Drucks in vier unterschiedliche Stufen unterteilt wird, ist beim Sport so eine Klassifikation noch nicht vorhanden.

Fazit
Solange der durch die Kompressionskleidung ausgeübte Druck nicht als unangenehm empfunden wird, können Sportler von Kompressionskleidung profitieren.